Ihr Aufenthalt beginnt in Bergen, einer Hafenstadt an der Westküste, eingebettet zwischen Meer und Bergen. Das Stadtzentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden und ist recht kompakt um den Hafen herum angelegt.
Der erste halbe Tag ist Bryggen, dem alten Hanseviertel, gewidmet. Die Holzfassaden entlang der Kais prägen das Bild, doch der wahre Charme liegt in den Gassen, kleinen Innenhöfen und ruhigeren Wegen, wo sich noch immer Werkstätten, Galerien und Cafés finden. Gleich nebenan bietet der Fischmarkt einen guten Anhaltspunkt, um den Rhythmus des Hafens zwischen Schiffsankunft und Alltag zu erleben.
Nachmittags bietet die Fløyen-Standseilbahn eine schnelle Auszeit vom Stadtzentrum. In wenigen Minuten gelangt man aus der dichten Stadtlandschaft in ein Waldgebiet mit breiten Wegen. An klaren Tagen ist die Aussicht von oben hervorragend, aber auch bei Bewölkung bleibt der Reiz des direkten Übergangs zwischen Natur und Stadt erhalten, wobei zahlreiche Wanderwege leicht zugänglich sind.
Der zweite Tag ist flexibler und stark vom Wetter abhängig. Bergen eignet sich gut für spontane Planänderungen: Bei Regen bieten sich Museumsbesuche an, beispielsweise in solchen, die sich auf lokale Kunst und Geschichte konzentrieren, oder bei beständigerem Wetter eine Wanderung auf den etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegenen Ulriken. Wer die Stadt verlassen möchte, kann die Fjorde im Rahmen von Tagesausflügen erreichen, ohne dafür weite Strecken zurücklegen zu müssen.